Flusskreuzfahrten - gemütlich durch wunderbare Landschaften
Sechs an der Zahl haben wir bisher gemacht, eine Fortsetzung ist nicht ausgeschlossen. Zwei Mal haben wir die Donau befahren, einmal die Rhone in Frankreich und den Nil in Ägypten. Auch der alte Vater Rhein und die Mosel sind in der Zwischenzeit in unseren Reiseerinnerungen abgelegt. Flusskreuzfahrten sind im Gegensatz zu Hochseekreuzfahren eher gemütlich. Die Schiffe sind klein, die Passagierzahlen sind je nach Schiff (70 - 300) übersichtlich. Natürlich sind auch die Räumlichkeiten überschaubarer. Allerdings ist auch der Altersdurchschnitt auf diesen Schiffen meist höher. Man sitzt an Deck bei einer Tasse Kaffee, wird den Fluss entlang geschippert und lässt die schönen Gegenden an sich vorbeiziehen. Da die Schiffe in den Städten meist recht recht zentral liegen, ist es leichter möglich einfach nur einmal einen Spaziergang zu machen. Gerade für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist das eine gute Möglichkeit eine Reise zu unternehmen. Es gibt natürlich auch dort ein Angebot an Landausflügen.
Flusskreuzfahrten sind auch eine gute Variante für Kreuzfahrteinsteiger. Rechts und links ist immer Land zu sehen, Die Schiffe fahren meist Nachts, am Tag liegen sie an den Anlegern der Städte oder Gegenden, die auf den einzelnen Strecken vorgesehen sind.
Mit der „MS Nile Rhapsody“ machten wir 1999 unsere erste Flussreise auf dem Nil. Die Fahrt führte uns von Luxor nach Assuan und wieder zurück. Auf der Strecke lagen viele Tempel, wir sahen das gigantische Stauwerk in Assuan und erfreuten uns an dem fruchtbaren Niltal, das eingebettet ist in eine riesige Wüste. Den Reisebericht gibt es hier.
Die „MS Moldavia“ (2004) von „Transocean Tours“ war das Schiff unserer Wahl zu der ersten Donaufahrt. Von Passau fuhren war bis nach Vokovar in Kroatien und wieder zurück nach Passau. Auf dem Weg machten wir u. a. Station in Bratislava, Wien, und Budapest. Wir fuhren durch die wunderbare Landschaft der Wachau und erlebten die wilde ungarische Puszta. Hier geht es zum Reisebericht.
Mit der „MS Belvedere“ (2011) von „Transocean Tours“ fuhren wir noch einmal die Donau entlang. Bei dieser 14 Tage Tour sollte es bis ins Donaudelta gehen. Aber da Unverhofft nun einmal oft kommt, machte uns das Wetter einen Strich durch die Planung. Wegen Niedrigwasser war 500 km davor Schluss. Näheres dazu in unserem Reisebericht hier.
Mit der „MS Maribelle“ (2013) erlebten wir in Frankreich die Umgebung der Rhone. Von Lyon bis ans Mittelmeer ging unsere Fahrt, auf der wir die die wunderbare Lavendelblüte in der Provence sahen und schwarzen Stiere in der Carmarque bestaunen konnten. Die Brücke in Avignon und die Schluchten von Ardéche lagen ebenfalls auf diesem Weg. Neugierig auf mehr? Dann klicken Sie hier!
Die „MS Rheinprinzessin“ (2016) von Phoenix-Reisen brachte uns den alten Vater Rhein mit einem schönen Feuerwerk näher. Auch der Main mit seiner „Bankenmetropole“ Frankfurt/Main und die Mosel mit ihren unendlichen Weinbergen und lieblichen Städtchen rechts und links der Ufer waren Fahrgebiete dieser Reise. Städte wie Mainz, Koblenz, Trier und Worms lagen auf der Strecke und waren einen Besuch wert. Mehr über diese tolle Reise gibt es hier.
Die „Swiss Crown“ (2017) von Phoenix-Reisen führte uns nochmals auf den Rhein. Nun aber in eine andere Richtung. Von Köln aus starteten wir in Richtung Norden. Auf dem Weg nach Amsterdam besuchten wir belgische und niederländische Städte rechts und links des Flusslaufs. Das riesige Hafengebiet in Rotterdam beeindruckte uns mächtig und das Ijsselmeer zeigte sich sich von seiner bewegten Seite. Amsterdam geht immer und so hatten wir wieder viele schöne Erinnerungen im Gepäck, als wir in Köln wieder das Schiff verließen. Mehr dazu hier.